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Treffen für Mitglieder und Gäste
Jeden ersten Donnerstag im Monat um 10 Uhr im Cafe des Schaezlerpalais (1. März 2012, 5. April 2012, 3. Mai 2012 usw.). Hier bietet sich die Gelegenheit zum Kennenlernen und Austausch im ungezwungenen Rahmen.
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AKTUELLE UND KOMMENDE MITGLIEDERVERANSTALTUNG:
Mittwoch, den 8. Februar 2012, 18 Uhr
Sonderführung zur Neuaufstellung der Epitaphien in St. Ulrich und Afra mit Herrn Ulrich Heiß M.A. und kleinem Imbiss in der Sakristei
Donnerstag, den 23. Februar 2012, 18 Uhr
Atelierbesuch bei dem Stuckateur und Bildhauer Werner Schwendner, Baumgärtleingässchen 3, Augsburg
Samstag, den 10. März 2012, 15 Uhr
Besuch im Sammler-Atelier von Jörg Stuttmann, Schloss Aystetten
Dienstag, den 27. März 2012, 18 Uhr
Führung durch die Ausstellung „Benjamin Appel“ mit Stefanie Müller M.A. im H2 – Zentrum für Gegenwartskunst im Glaspalast
Anmeldungen
per Fax: 0821 4206159, per Email: altaugsburg@freenet.de oder per Post: altaugsburggesellschaft, An der Blauen Kappe 18, 86152 Augsburg
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Aufstellung einer Augsburger Hausmadonna in der Nische des Hauses Am Eser 9

Wir freuen uns sehr, Sie am Marien-Gedenktag Mariä Lichtmess – Donnerstag, den 2. Februar 2012, um 11.30 Uhr
zur Wiederbelebung der jahrelang verwaisten Nische an der Fassade des Hauses Am Eser 9 in der Augsburger Altstadt einzuladen und zusammen mit Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl, der WBG und der altaugsburggesellschaft dieses Ereignis zu begehen und zu würdigen.
Jahrelang schlummerte im Keller der Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Augsburg eine wunderschöne, originale Hausmadonna vom Typus der Maria Immaculata. Angeregt durch das Projekt der altaugsburggesellschaft „Den Heiligen auf der Spur – Hausmadonnen und Hausheilige in Augsburg“ erinnerte sich Edgar Mathe an diese und erweckte sie aus ihrem Dornröschenschlaf. Das Haus der Wohnungsbaugesellschaft Am Eser 9 hingegen entbehrt seit Jahren eine passende Bewohnerin der leeren Nische. So entschloss man sich kurzer Hand einen Abguss der originalen Marien-Figur durch den Augsburger Stuckbildhauer und Restaurator Werner Schwendner fertigen zu lassen und damit die Hausfassade wieder angemessen zu vervollständigen.
Dank der Initiative, dem Engagement und auch der finanziellen Unterstützung der Wohnungsbaugesellschaft Augsburg und passend zum Marien-Feiertag Mariä Lichtmess wird am Donnerstag, den 2. Februar 2012, 11.30 Uhr die Marien-Figur in die Nische eingestellt und daraufhin von Kaplan Dr. Markus Schrom geweiht.
Die altaugsburggesellschaft möchte mit dem Projekt „Den Heiligen auf der Spur – Hausmadonnen und Hausheilige in Augsburg“ diesen wichtigen Teil der Augsburger Stadtgeschichte aufarbeiten, fördern und vermitteln. Neben der Pflege und Bewahrung der originalen Heiligenfiguren sieht sich die altaugsburggesellschaft auch in der Pflicht, das noch unberührte Thema wissenschaftlich aufzuarbeiten. Im Frühjahr 2013 wird eine Buchpublikation zu diesem Thema im Deutschen Kunstverlag erscheinen, zudem wird zeitgleich eine Ausstellung im Augsburger Maximilianmuseum alte Augsburger Hausmadonnen präsentieren. Mittels Stadtführungen der altaugsburggesellschaft können Interessierte bereits seit letztem Jahr mehr über die Augsburger Hausmadonnen und Hausheiligen erfahren.
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Gabentisch 2011
Weihnachtsaktion der altaugsburggesellschaft zu Gunsten der Hausmadonnen und Hausheiligen in Augsburg
Die altaugsburggesellschaft lud auch in diesem Jahr vom 26. November bis 11. Dezember 2011 zum vorweihnachtlichen Bummel beim Gabentisch 2011, dieses Mal ins Liebertzimmer des Schaezlerpalais. Hier wurden wieder Antiquitäten, kleine Schätze und auch Krimskrams aus altaugsburger Familienbesitz für einen guten Zweck verkauft.
Der Erlös kommt in diesem Jahr nach erfolgreichem Abschluss und Eröffnung des Lapidariums im Maximilianmuseum dem immer weitere Kreise ziehenden Projekt „Den Heiligen auf der Spur - Hausmadonnen und Hausheiligen in Augsburg“ zu Gute.
In dieses Projekt der altaugsburggesellschaft fiel zudem ein Hausmadonnenmedaillon im Besitz der Kunstsammlungen und Museen Augsburg, das einer umfangreichen Restaurierung bedarf. Der diesjährige Gabentisch setzte sich zum Ziel die finanziellen Mittel für dieses Unterfangen zu sammeln und so dem Madonnenbild neues Leben einzuhauchen, was dank der großzügigen Spender und eifrigen Käufer auch mehr als erfolgreich gelang!
Wir danken den patrizischen und altaugsburger Familien für Ihre Unterstützung und die großzügigen Gaben. |
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Gabentisch 2010 - erfolgreicher Abschluss des Projektes "Lapidarium"
Der Gabentisch 2010 war mit dem Erlös von 10.000 Euro ein großer Erfolg und zeigte deutlich auf, dass durch diese Aktion der altaugsburggesellschaft viel in Gang und vor allem auch zum Abschluss gebracht werden kann. Denn nicht zuletzt durch den Erlös des alljährlichen Gabentischs konnte das Lapidarium im Maximilianmuseum neu gestaltet und im letzten Frühjahr erstmalig auch für den Publikumsverkehr er- und geöffnet werden.
LAPIDARIUMSFÜHRUNGEN: Dienstag 15 Uhr im Maximilianmuseum
Die seit Jahrzehnten in den Kellergewölben des Maximilianmuseums eingelagerten Steindenkmäler sind ein wichtiger Teil des historischen Gedächtnisses der Stadt. Sie werden nun dank der Hilfe und finanziellen Unterstützung der altaugsburggesellschaft mit dem neuen Lapidarium erstmals zugänglich gemacht.
Kosten: Nur Museumseintritt |
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v.l.n.r.: Werner Zehetbauer, Ruth Goral, Robert Baar und Rudolf Tradt ("Collegium classicum") im Festsaal des Schaezlerpalais
Restlos ausverkauftes Benefizkonzert am Tag den offenen Denkmals, Sonntag, den 11. September 2011 im Rokokofestsaal des Schaezlerpalais
Auch in diesem Jahr veranstaltete die altaugsburggesellschaft anlässlich des „Tag des offenen Denkmals“ wieder ein Benefizkonzert zu Gunsten der Kunstsammlungen und Museen Augsburg.
Am Sonntag, den 11. September 2011, 19 Uhr trat das „Collegium Classicum“ mit einem ausgesuchten Programm selten aufgeführter und exquisiter Komponisten im Augsburger Schaezlerpalais auf und machte wie schon in den letzten Jahren den Abend zu einem ganz besonderen Erlebnis.
In den erhabenen Räumlichkeiten des Rokokofestsaals erklangen neben Stücken von Johann Christian Friedrich Bach und Antonio Caldara, auch Werke von Baldassare Galuppi, Christoph Graupner, Georg Friedrich Händel und Alessandro Scarlatti.
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Abnahme der Figur des Heiligen Martin vom Haus in der Frauentorstraße 11 von Steinmetz Gerhard Roth
Neues Leben für den Heiligen Martin
Die altaugsburggesellschaft lässt die Terrakotta-Büste des Heiligen Martin aus dem 17. Jahrhundert vom Haus in der Frauentorstraße 11 abnehmen und restaurieren
Ein Stück vom alten Augsburger Stadtbild erhalten — darauf zielt das Hausmadonnen-Projekt der altaugsburggesellschaft ab.
Eines der Forschungsobjekte ist eine Terrakotta-Figur, die den Heiligen Martin zeigt. Sie zierte bis vor Kurzem das Haus in der Frauentorstraße 11.
Terrakotta-Figuren sind im Augsburger Raum eher selten und außerdem anfällig; was Wetter- und Umwelteinflüsse betrifft. Was genau es mit diesem Heiligen Martin auf sich hat, werden die anstehenden Recherchen in Archiven ergeben.
Steinmetz Gerhard Roth legte am 25. August 2011 die Figur frei und entfernte sie von der Fassade des Hauses. Diese Maßnahme war zwingen notwendig, da die Renovierungsarbeiten im Haus die Figur aufgrund der Erschütterungen durch die Bauarbeiten der Figur hätten Schaden können. Nun wurde der Heilige Martin aber dank der Initiative der altaugsburggesellschaft in Sicherheit gebracht. Nach einer Restaurierung wird der Heilige Martin im geschützten Innenraum verbleiben. Die Anfertigung einer Kopie für die Hausfassade der Frauentorstraße 11 ist aber denkbar.
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Abtsgrabsteine für St. Ulrich und Afra - Konservierung und Neuaufstellung
Dank der Initiative der altaugsburggesellschaft sechs Grabdenkmäler nach wohl mehr als 200-jähriger Abwesenheit wieder in die Basilika St. Ulrich und Afra, ihrem ursprünglichen Bestimmungsort zurückgeführt werden:
Die Basilika St. Ulrich und Afra in Augsburg wurde in ihrer langen Geschichte unterschiedlichsten Aufgaben gerecht. Sie ist Wallfahrtsstätte zu den Gräbern der Märtyrerin Afra sowie der Bischöfe Ulrich und Simpert. Sie ist stadtbildprägendes Baudenkmal, größte Pfarrkirche und vornehmste Bürgerkirche der Stadt. In Vergessenheit geraten ist dagegen ihre Rolle als Klosterkirche. Dabei bestand das Benediktinerkloster St. Ulrich und Afra fast acht Jahrhunderte, von 1012 bis zu seiner Auflösung im Jahr 1802.
Das Kloster schloss sich mit einer Abfolge von Höfen und Kreuzgängen an die Südseite der Kirche an. In den Kreuzgängen wurden die Mönche des Klosters bestattet. Zumindest die Äbte erhielten steinerne, mit Hochreliefs und Inschriften personalisierte Grabplatten. Nach der Umwandlung der Klostergebäude in eine Kaserne wurden die Grabdenkmäler der Augsburger Benediktineräbte teilweise aus den Kreuzgängen ausgebaut und deponiert. Als Leihgabe des Bayerischen Nationalmuseums lagerten sie jahrzehntelang in einem Gewölbekeller des Augsburger Maximilianmuseums.
Dr. Matthias Weniger, Konservator für die Kunst des Mittelalters am Bayerischen Nationalmuseum, Dr. Christoph Emmendörffer, Leiter des Maximilianmuseums Augsburg sowie Monsignore Franz Wolf, Stadtpfarrer an St. Ulrich und Afra, erkannten die unwürdige Situation. 2005 wurden die Grabdenkmäler aus dem Kellerdepot geborgen und restauratorisch für eine angemessene Neuaufstellung vorbereitet. Es handelt sich dabei um sechs Steinmonumente unterschiedlichen bildhauerischen Anspruchs und unterschiedlich guter Erhaltung.
Die Steinplatten wurden in Absprache mit der Restaurierungsabteilung des Bayerischen Nationalmuseums von der Augsburger Steinmetzfirma Freyer & Roth konservatorisch behandelt und für eine Neuaufstellung in der Basilika St. Ulrich und Afra ertüchtigt. Die altaugsburggesellschaft bemühte sich in Zusammenarbeit mit den Museen und der Pfarrgemeinde um eine Anschubfinanzierung und bezuschusste parallel dazu die Neustrukturierung des Steindepots (Lapidarium) im Maximilianmuseum. Die Finanzmittel zur Restaurierung der Abtssteine wurde 2010 schließlich auf großzügige Weise durch die Ernst von Siemens Kunststiftung bereitgestellt.
Die Neuaufstellung, konzipiert durch den Augsburger Architekten Dipl.-Ing. Anton Kriesch, erfolgte im August 2011 im Vorraum der Kirche. Eindrucksvoll verweisen die steinernen Zeugen nun wieder auf die lange benediktinische Vergangenheit der Basilika von St. Ulrich und Afra zu Augsburg |
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Stadtführung: „Den Heiligen auf der Spur – Hausmadonnen und andere Heilige in Augsburg“
Die Stadtführung zu den Augsburger Hausmadonnen und Hausheiligen im Domviertel im Rahmen des Hausmadonnen-Projektes der altaugsburggesellschaft wurden, obgleich erstmalig in diesem Jahr, umgehend angenommen und fanden regen Zuspruch. Ab dem nächsten Frühjar wird es demnach weiter gehen mit dieser Führungsreihe, Fokus wird dann nicht mehr nur das Domviertel, sondern auch die anderen Stadtteile mit gehäuftem Hausmadonnenvorkommen sein.
Die altaugsburggesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt, das wichtige und Stadtbild prägende kulturhistorische Erbe der Hausmadonnen und Hausheiligen zu erfassen, welches Ihnen in einem Streifzug durch eines der ältesten Augsburger Stadtviertel näher gebracht werden soll. Das Domviertel zwischen der Grottenau, dem Heilig-Kreuz-Viertel und dem Stadtgraben ist geprägt von zum Teil dicht beieinander liegende Mariendarstellungen an den Fassaden historischer Bürgerhäuser und lädt zu einem gemütlichen Spaziergang ein.
Marien als Hausheilige bilden den Leitfaden durch das Straßengewirr, zusätzlich werden aber auch andere Heiligenfiguren in ähnlicher Funktion sichtbar, welche zum Verständnis der religiösen Vorstellungen, politischen Aussagen oder persönlichen Vorlieben des Bauherrn beitragen.
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Mitgliederversammlung und Vorstandswahl der altaugsburggesellschaft am 12. Juli 2011 im Maximilianmuseum
Die Mitgliederversammlung der altaugsburggesellschaft am letzten Dienstag im Maximilianmuseum belegte deren erfolgreiche und umfangreiche Arbeit des letzten Jahres mit einem ausführlichen Rückblick auf die bearbeiteten Projekte.
Im Rahmen der Mitgliederversammlung der altaugsburggesellschaft wurde zudem ein neuer Vorstand gewählt. Die 1. Vorsitzende Anne Voit wurde nicht nur aufgrund ihrer engagierten Arbeit einstimmig wieder gewählt. Zudem wurden Dr. Christoph Berz, Birgitt Ehinger, Dr. Astrid Funke, Ulrich Heiß, Dr. Christof Metzger, Wolfgang Puff, Barbara Schmook und Rolf Stermann in den Vorstand gewählt.
Mit großer Anerkennung für seine Verdienste und aufrichtigem Bedauern wurde Günter Billenstein, der aus privaten Gründen nicht mehr für eine Wiederwahl kandidierte, verabschiedet und zum Ehrenmitglied des Vorstandes der altaugsburggesellschaft erklärt.
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Rettungsaktion für die Wandmalerei im Fünffingerlesturm im Juni 2011
Wieder einmal erwies sich die altaugsburggesellschaft als Retter in letzter Sekunde – für den Erhalt der originalen Bausubstanz des Fünffingerlesturm.
Der Diplom-Restaurator Markus Binapfl festigte im Juni 2011 auf Initiative der altaugsburggesellschaft hin das Wandbild.
Ohne rettende Maßnahmen würde die Wandmalerei schon bald unwiderruflich zerstört.
Die Malerei wurde „al secco“ mit schmalem Pinsel auf den sehr glatten Feinputz aufgetragen. Es wurde ein rotes Pigment in wahrscheinlich wässriger Lösung verwendet. Unter der Malschicht ist eine feine Vorritzung erkennbar.
Das Wandbild zeigt die perspektivische Ansicht einer Kirche mit basilikalem Querschnitt und Zweiturmfassade.
Mit Fragezeichen dürfte hier die Ansicht einer gotischen Basilika als stilisierte Abbildung des Augsburger Domes angedeutet sein, der in vergleichbaren, frühen Ansichten auf die Bauelemente der „Zwillingstürme“ und des „basilikalen Langhauses“ reduziert erscheint.
Ein Vergleich mit alten Stadtansichten dieser Zeit legt eine Datierung des Wandbildes in das überlieferte Baujahr des Fünffingerlesturmes 1454 nahe.
Vergleichbare Wandbilder der Zeit sind in Augsburg bislang nicht bekannt. |
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Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
altaugsburggesellschaft zur Erhaltung Augsburger Kulturdenkmale e.V.
An der Blauen Kappe 18
86152 Augsburg
Tel.: 0821 511701
Fax: 0821 4206159
email: altaugsburg@freenet.de |
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